ausgedünsteter hüttenkäse und natürliches vanillearoma
in anderen umständen ändert sich so einiges. das hat schöne und unschöne seiten, aber eine ist nicht immer angenehm: man riecht alles viel differenzierter und eindeutiger, manche gerüche sind praktisch fühlbar. bei tollem essen, wenn es einem dabei nicht grad schon wieder übel wird, kann es ja ganz schön sein. oder bei meinem heißgeliebten klappregenschirm in feuchtformat. und sogar die ersten 2 duftproben bei douglas, bevor die kopfschmerzen eintreten! neulich konnte ich sogar erriechen, warum natürliches vanillearoma aus alten pappkartons gewonnen wird. aber dazu ein anderes mal.
ganz furchtbar war allerdings der weihnachtsmarkt! ich war so glücklich, als der krempel endlich zuende war mit seinem kessel aus 1000 und einem duft. aber da gibt es ja noch schönere dinge zu erschnuppern. vergangene woche beim augenarzt saß beispielsweise eine betagte russenmuddi. zuerst saß ich ihr im wartezimmer gegenüber, sie starrte mich die ganze zeit unverhohlen an, als hätte ich einen keks auf dem kopf (dabei ist das doch bloß meine ente). aber gut, wenn sie mich so schick findet. sie war unserer landessprache ohnehin nicht mächtig und ich war abgeneigt per dolmetscherin zu meckern. jedenfalls musste ich irgendwann kurz raus und als ich reinkam, konnte ich nur noch neben ihr platz nehmen.
was für ein apokalyptischer gestank! niemand anderes scheint gerochen zu haben, dass diese dame müffelte wie ein in milch getränktes handtuch, welches man zu lange in der sonne hatte liegen lassen! wie alter hüttenkäse kroch es durch ihre poren. entsetzlich! ich konnte mich grad noch abwenden, als das würgen einsetzte und habe fluchtartig den flur aufgesucht. wie kann das bloß angehen …
und nun müffelt es schon seit tagen in meinem büro! wie eine alte pieschwindel, obwohl dieser raum gewiss noch nie eine pieschwindel gesehen hat. und nur ich kann es riechen und finde die quelle nicht. vor dem rechner ist es am schlimmsten. ich weiß nicht, was ich noch tun soll, vielleicht versuch ich das morgen mal mit duftbäumchen zu übertünchen. ich hoffe, auf den reagier ich dann nicht so wie auf ausgedünsten hüttenkäse!
ganz furchtbar war allerdings der weihnachtsmarkt! ich war so glücklich, als der krempel endlich zuende war mit seinem kessel aus 1000 und einem duft. aber da gibt es ja noch schönere dinge zu erschnuppern. vergangene woche beim augenarzt saß beispielsweise eine betagte russenmuddi. zuerst saß ich ihr im wartezimmer gegenüber, sie starrte mich die ganze zeit unverhohlen an, als hätte ich einen keks auf dem kopf (dabei ist das doch bloß meine ente). aber gut, wenn sie mich so schick findet. sie war unserer landessprache ohnehin nicht mächtig und ich war abgeneigt per dolmetscherin zu meckern. jedenfalls musste ich irgendwann kurz raus und als ich reinkam, konnte ich nur noch neben ihr platz nehmen.
was für ein apokalyptischer gestank! niemand anderes scheint gerochen zu haben, dass diese dame müffelte wie ein in milch getränktes handtuch, welches man zu lange in der sonne hatte liegen lassen! wie alter hüttenkäse kroch es durch ihre poren. entsetzlich! ich konnte mich grad noch abwenden, als das würgen einsetzte und habe fluchtartig den flur aufgesucht. wie kann das bloß angehen …
und nun müffelt es schon seit tagen in meinem büro! wie eine alte pieschwindel, obwohl dieser raum gewiss noch nie eine pieschwindel gesehen hat. und nur ich kann es riechen und finde die quelle nicht. vor dem rechner ist es am schlimmsten. ich weiß nicht, was ich noch tun soll, vielleicht versuch ich das morgen mal mit duftbäumchen zu übertünchen. ich hoffe, auf den reagier ich dann nicht so wie auf ausgedünsten hüttenkäse!
Maximegalon - 8. Jan, 13:24
