die alltägliche odyssey im mikrobenbus
ein paar tage unbehagliches wetter und es ist wieder soweit: man ist in öffentlichen verkehrsmitteln von schniefenden und hustenden menschen umgeben und muss ein fortwährendes bazillenbombardement über sich ergehen lassen.
heute morgen wieder besonders delikat: ein bröckchen- und schleimhustender typ (charakteristisch und unüberhörbar, was dem alles auf den bronchien saß) geht röchelnderweise an mir vorbei, hustet zwar immer brav in seine hand, fasst aber dann wirklich jede stange und jeden griff an. muss das denn sein? am liebsten hätte ich laut „naaaaaaaiiiiiinnnn...“ gerufen, so ganz theatralisch und in zeitlupe (wie rocky in seiner adrianszene)! ich konnte förmlich mit bloßem auge erkennen, was da alles so auf den halte- und türgriffen krabbelte. die mikroben grinsten mich rotzig an und tuschelten untereinander und ich wusste genau, dass sie mich als ihr nächstes opfer auserkoren hatten.
eigentlich bin ich ja gar nicht so. ich hab als kind gern im dreck gespielt und putze zuhause immer noch alles ohne gummihandschuhe und sagrotan. aber seitdem ich mal an einer fortbildung zu sexuell übertragbaren krankheiten teilgenommen habe, fasse ich nichts mehr an. damit ist zwar genau die botschaft an mir vorbei gegangen, dass bazillen nicht hüpfen können und der körper mit den paar dingern, die man irgendwie von der hand in den mund bekommt gut alleine fertig wird. aber sicher ist sicher! wehe, mir kommt jemand verseuchtes zu nahe! und anfassen tue ich auch nichts mehr. türöffner kann man auch mit über die hand gezogenen ärmel öffnen. ich überlasse da auch gerne anderen den vortritt. und wenn die schalzeit beginnt, kann man sich das ding in notsituationen bis über die nase ziehen! ab wann kann man sich eigentlich wieder gegen grippe impfen lassen?
heute morgen wieder besonders delikat: ein bröckchen- und schleimhustender typ (charakteristisch und unüberhörbar, was dem alles auf den bronchien saß) geht röchelnderweise an mir vorbei, hustet zwar immer brav in seine hand, fasst aber dann wirklich jede stange und jeden griff an. muss das denn sein? am liebsten hätte ich laut „naaaaaaaiiiiiinnnn...“ gerufen, so ganz theatralisch und in zeitlupe (wie rocky in seiner adrianszene)! ich konnte förmlich mit bloßem auge erkennen, was da alles so auf den halte- und türgriffen krabbelte. die mikroben grinsten mich rotzig an und tuschelten untereinander und ich wusste genau, dass sie mich als ihr nächstes opfer auserkoren hatten.
eigentlich bin ich ja gar nicht so. ich hab als kind gern im dreck gespielt und putze zuhause immer noch alles ohne gummihandschuhe und sagrotan. aber seitdem ich mal an einer fortbildung zu sexuell übertragbaren krankheiten teilgenommen habe, fasse ich nichts mehr an. damit ist zwar genau die botschaft an mir vorbei gegangen, dass bazillen nicht hüpfen können und der körper mit den paar dingern, die man irgendwie von der hand in den mund bekommt gut alleine fertig wird. aber sicher ist sicher! wehe, mir kommt jemand verseuchtes zu nahe! und anfassen tue ich auch nichts mehr. türöffner kann man auch mit über die hand gezogenen ärmel öffnen. ich überlasse da auch gerne anderen den vortritt. und wenn die schalzeit beginnt, kann man sich das ding in notsituationen bis über die nase ziehen! ab wann kann man sich eigentlich wieder gegen grippe impfen lassen?
Maximegalon - 1. Sep, 09:30
